Monatsarchiv für March 2009

 
 

Bewerbung

Gerade meine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz als Fachinformatiker der Systemintegration im PC-Laden meines Vetrauens abgegeben. Abgesehen davon, dass ich heute Urlaub haben sollte, fühlt sich der Tag damit nicht wirklich als Urlaub an, irgendwie.

Sollte ich die Stelle bekommen (und das würde ich unheimlich gerne) könnte ich meine 12 Monate in Kanada doch in vollem Umfang genießen, anstatt aus Kanada heraus noch Bewerbungen schicken zu müssen (hätte ich Lust mein Abi-Zeugnis auch noch mitzunehmen?) und gezwungen zu sein verfrüht wieder zurückzukehren. Außerdem käme mir der Betrieb wahnsinnig gelegen: Keine 10 Minuten zu Fuß bis man da ist und wie gesagt, der PC-Laden meines Vertrauens.

Nach dem was man so die letzte Zeit gehört hat möchte ich mich da aber auch nicht zu sehr drüber ausbreiten. Nein, ich würde die Arbeit nicht hassen, vermutlich sogar ganz im Gegenteil… Aber das letzte Mal als ich mal kritisch wurde (nicht, dass ich es hier will!) hing es am nächsten Morgen am schwarzen Brett der Schule. Wenn, sollte ich vermutlich sowieso nur reden, wenn ich was sicher weiß. Aber: Gespannt bin ich. Sehr sogar. Habe ich mir genug Mühe gemacht? Sind die Fehler wirklich ausgemerzt? Etc. Die URL vom Blog habe ich auf der Bewerbung nicht angegeben; Beruflich kann man das Blog ja nun wirklich nicht nennen.

An anderer Stelle: Scheiß Wetter! Was soll die Sonne und die Wärme? Hält doch kein Schwein aus…

Außerdem: Kanada! W00t!

Restliche Bilder und Updates

So, das Blog wurde an ein paar Stellen (vor allem für mich, für euch weniger) merklich aufgebessert. Die in den kommenden Wochen und Monaten vermutlich wichtigste Anpassung dürfte die Einbindung des NexGEN Gallery-Plugins sein.

Die Idee für die Verwendung des Plugins kam mir, als ich das Reiseblog meine guten Freundes Rabanus aka. KR gesehen habe. Die Fotos unter den Beiträgen finde ich recht angenehm eingefügt. Sehr lesenswertes Blog.

Hier also die restlichen Schwarzweißbilder vom analogen Film.

Prinzipalmarkt

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Jaaa, der Schwarzweißfilm ist endlich fertig… Leider ist bei der Entwicklung irgendwas schrecklich schief gegangen und die Bilder sind ziemlich unterbelichtet. Die Bilder die auf CD mitgeliefert wurden habe nur eine Größe von ca. 1500×1000 Pixeln, was ich ziemlich unverschämt finde und auch sonst bin ich wahrlich nicht zufrieden. Aber es lag sicher nicht an Film oder Kamera. Ein, zwei Aufnahmen sind mit viel gutem Willen noch gerade brauchbar. Hier eine davon.

Twitteroo

Ja, tikurion hat jetzt auch einen Twitter-Account. Nein, tikurion plant nicht wirklich den exzessiv zu nutzen. Warum also hat tikurion einen Twitter-Account? Ganz einfach: Das integriert sich ganz prima mit Remember The Milk.

Remember The Milk ist genau das richtige für Leute mit einem Gedächtnis das Siebfunktionalitäten aufweist. Also auch für mich. Es sind einfach Todo-Listen auf deren Servern, die man ganz prima verwalten kann. Kombiniert man das jetzt mit seinem Twitter-Account kann man folgenden Weg gehen:

Handy

SMS mit “d rtm Das was man erledigen will”

an den Twitter-Account senden

Task landet bei Remember the Milk

Ergo: Von unterwegs Notizen senden, damit ich sie nicht vergesse. Ich finde das ist eine ganz super Lösung, danach habe ich schon länger gesucht.

Ingrid

Gestern Nacht, als ich mit Kamera (paar S/W-Fotos – endlich kann ich den Film entwickeln lassen) durch die Straßen zog sprachen mich zwei junge Frauen an. Die eine machte einen aufgeweckten Eindruck. Die andere wurde im Arm gehalten und sah leicht zerschossen aus.

Die erste fragte mich ob ich Englisch spräche (höhö) und dann nach einer Buslinie. Da ich sowieso in die Richtung unterwegs war hab’ ich die beiden zum Bahnhof begleitet. Die mit der ich mich primär unterhielt (Ingrid – mit so ‘nem “th” am Ende – wie auch immer man das umschreibt) kam aus Chile, die andere wohl aus Brasilien.

Es waren ein paar tolle Minuten mit den beiden. Gut, sagen wir eher mit Ingrid, denn ihre Freundin konnte außer ein paar Krächzern und Erbrochenem nicht mehr viel von sich geben. Ein bisschen Wasser half ihr dann allerdings schon.

Was habe ich auf dem kurzen Weg so alles erfahren? Naja, zum Beispiel, dass alle Deutschen auf die die beiden bislang getroffen sind immer recht unhöflich gewesen sein und keiner so tanzen könnte wie Latinas.

Am Bahnhof bin ich dann noch ein bisschen hin und her gerannt um ihnen noch passend einen Bus aufzutreiben. Ich hoffe die beiden sind gut nach Hause gekommen.