Monatsarchiv für January 2009

 
 

Neue (erste) Serie: Übersetzungen I

Hallo liebe Blogleserin, lieber Blogleser. Ich habe mir mal überlegt, dass ich ein bisschen Kontinuität in den einen oder anderen Beitrag bringen könnte. Deswegen präsentiere ich jetzt (in unregelmäßigen Abständen) die Serie “Übersetzungen.”

“Was ist das? Was bringt mir das?” höre ich euch rufen. Naja, hier und da fallen mir die deutschen Übersetzungen von Serien auf. Am ehesten werdet ihr (vor allem während der ersten paar Ausgaben) lesen von Futurama und den Simpsons, ich denke aber hier und da werden auch ein paar andere Serien eingestreut.

Warum? Weil es teilweise sehr traurig ist was aus den Serien gemacht wird! Die Übersetzungen nehmen den Spaß aus der Serie. Einige Beispiele werden Freunden von mir vielleicht schon bekannt vorkommen, aber ich denke immer noch, dass es den Ansatz mal wert ist.

Fangen wir also direkt mal mit einem Paukenschlag an:

Serie: Futurama
Episode: War Is the H-Word / Krieg auf Spheron Eins” (S03E02)

Das größte Problem liegt in der Übersetzung der Stelle an der Benders 10 am häufigsten Wörter aufgelistet werden. Die Englische Liste:

10. Chump
9. Chumpette
8. Yours
7. Up
6. Pimpmobile
5. Bite
4. My
3. Shiny
2. Daffodil
1. Ass

Die deutsche Liste:

10. Dummkopf
9. Dummköpfchen
8. Dein
7. Auf
6. Zuhältermobil
5. Ein Bissen
4. Du meine Güte
3. Glänzend
2. Narzisse
1. Arsch

Okay, was stimmt hier nicht? Für die die Futurama nicht kennen: Benders Lieblingsspruch ist “Bite my shiny metal ass.” Das Wort “Ass” würde in dieser Situation zur Explosion einer Bombe führen, früher oder später kommt es also ziemlich sicher zur Explosion. Dafodill ist einfach nur ein spaßiger Ersatz für “metal”, da Bender einfach nie “Narzisse” sagt.

In der deutschen Fassung ist es leider so, dass Sprüche mit Wiedererkennungswert (z.B. “Good news everyone” vom Professor) nicht konsistent übersetzt werden. So auch bei “Bite my shiny metal ass.” In dieser Episode ist es dann “Ihr könnt mich alle mal kreuzweise an meinem blanken Metall[arsch lecken].” Sehen wir uns aber die Liste an wird aus dem Spruch:

“Ein Bissen du meine Güte glänzend [Metall]arsch!”

Macht keinen Sinn? Richtig.

Hier mein Vorschlag: Wie wäre es mit “Leck meinen funkelnden Metallarsch” (notfalls “metallernen”) wenn jemand ein Problem damit hat, dass man Metallarsch in der Liste trennen müsste. Auch “Up yours” mit “Dein auf” zu übersetzen ist eine Frechheit (“Klappe, Blödmann!” anyone? ["Leck mich" würde "leck" doppeln]). Den Rest lasse ich (zähneknirschend) mal stehen.

Sehen die Übersetzer die Sendungen nicht? Ich finde so ein 1:1-Übersetzen unentschuldbar, da macht es wie gesagt einfach keinen Spaß mehr sich die Serie anzutun.

Stay tuned für die nächste Episode “Übersetzungen”!

Verdammt, Zeitpunkt verpasst!

Da nimmt man sich vor alle zwei Tage zu bloggen und dann kommt man auch noch drüber weg, so ein Müll! Naja, dafür blogge ich jetzt vom ThinkPad! Die Farbtiefe scheint noch ein bisschen ein Problem zu sein (dvmt sei verflucht!), aber über kurz oder lang gewöhne ich mich dran, oder finde eine Lösung. So und jetzt muss ich ganz ganz dringend schlafen. Selbst als Zivi ist 3:12 Uhr ein bisschen spät.

Timberland

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E50, 50mm 1.8 II, 2.8er Blende, Kodak Superia 100

Üüü!

Danke an Dr. Acula für seine liebevollen Bemühungen das Blog am Leben zu halten, ich nehme mich dessen mal an und falle in den alten 2-Tages-Rhythmus zurück. Also frisch ans Blog. Heute geschrieben auf meinem Acer Aspire One.

Vorsicht, der Rest des Beitrags wird technisch. Wer sich nicht für Laptops und / oder Linux begeistern kann, darf gerne in 2 Tagen wiederkommen.

Was mich auch gleich zu meinem ersten Thema führt: Der Acer Aspire One. Ja, es ist nett und es lässt sich eigentlich prima benutzen, nur hat er zwei bedeutende Nachteile:

  1. Die vertikale Auflösung von nur 600 Pixeln
  2. Die eher rudimentäre Unterstützung von Linux

Punkt Eins erklärt sich eigentlich von selbst. Die native Auflösung von 1024×600 Pixeln schränkt zum Teil einfach ein. Beispiel? Nehmen wir den AntiVir-Notifier. Der ist zu hoch um ganz dargestellt zu werden.

Seiten und Programme sind einfach nicht mehr für (800)x600 ausgelegt (auch wenn ich selbst ja sehr lange mit dieser Auflösung gearbeitet habe), auch bei der Betrachtung von Bildern machen 600 Pixel nicht wirklich Spaß.

Sicherlich kann man damit leben, trotzdem ist es für mich ein klarer Nachteil.

Punkt 2 mag erstmal seltsam erscheinen, da es doch auch eine Version gibt die mit Linux ausgeliefert wird und die alle Hardwarekomponenten vollständig unterstützt. Leider gibt es dafür aber wenn dann nur binäre Treiber für andere Distributionen.

Schauen wir uns die Situation in Debian, Ubuntu, openSUSE, Gentoo oder ArchLinux an. Alle zeigen sie Probleme auf!

  • Der Cardreader funktioniert nur, wenn beim booten eine Karte im Slot steckt (was, wenn wir ehrlich sind, mindestens unpraktisch ist)
  • Die WiFi-Treiber können ziemliche Schwierigkeiten bereiten
  • Einige Schalter und Lämpchen funktionieren nicht ordnungsgemäß
  • Audiohardware, Webcam und Auflösung können ebenfalls Probleme bereiten

Das eigens angepasste Linpus-Linux ist für mich absolut keine Alternative, nicht halb so viel Kontrolle wie ich möchte. Dass ich Windows unter allen Umständen vermeiden möchte sollte an dieser Stelle selbstverständlich sein.

Was also tun? Richtig: Ein anderer Laptop muss her! Nicht lange hat es gedauert, bis ich mich für ein ThinkPad entschieden habe. Die sind zum einen bekannt dafür Linux gut zu unterstützen und zum anderen dafür kaum kaputt zu bekommen zu sein.

15,4″ bringen mit 1280×800 immerhin 200 Pixel mehr vertikale Auflösung. Klar gibt es Nachteile: Knapp das dreifache Gewicht des Aspire Ones und natürlich happigere Ausmaße.

Wiege ich das aber gegen das (nicht spiegelnde) Display, 5 statt 2,5 Stunden Akkulaufzeit, die wesentlich größere Stabilität des Geräts insgesamt, größere Laufruhe, geringere Temperaturentwicklung und die für mich unumgängliche Linuxkompatibilität auf gewinnt das ThinkPad ziemlich deutlich.

Wenn ich mein Aspire One (dann doch trotzdem schweren Herzens) verkaufe komme ich kostentechnisch sogar mit einem blauen Auge davon. Freut euch also schon mal auf technophiles Geplapper über das R61i (von dem es zahlreiche Ausführungen gibt, weswegen ich genauere Details noch in Erfahrung bringen muss).

======== Ende des Techigefasels ========

Ansonsten bleibt mal wieder der Gameboy (aktuell Wario Land 4, Zelda: A Link to the Past und das grandiose Wario Ware: Twisted) und ein prima Wochenende.

Wow… Mein Leben ist echt technikzentriert XD! Uh, ach ja, Dr. Acula: Das mit dem Anorexie-Blog kommt vielleicht übermorgen ;).

21!

Super, jetzt darf ich weltweit legal saufen und Pornos gucken! Also wenn das keine Errungenschaft ist?

Was aber habe ich die letzten Wochen getrieben? Die Antwort darauf ist vielschichtig und doch so einfach: Ich habe vor mich hin gelebt. Mit weniger PC als sonst schon mal. Ja, der Game Boy ist mir viel “dazwischen” gekommen. Serien natürlich auch. Aber auch andere Dinge ändern sich und erfordern persönliches Handeln.

Unser geschätzter Kommentator “KR”, der nebenbei einer meiner engsten Bekannten ist, befindet sich momentan irgendwo zwischen Vancouver und Whitehorse (auch das zweite liegt in Kanada) und ich habe versucht die letzten Tage viel mit ihm zu machen.

Mein Flug ist auch endlich gebucht! Am 22. Mai geht es los. 13:30 Uhr, Frankfurt International Airport. Ab nach Vancouver. Es fehlt noch manches an Ausrüstung und Unsicherheiten darüber welchen Laptop ich mitnehme sind auch aufgekommen, aber nichts zu ernstes denke ich.

Wie es so üblich ist schlage ich jetzt natürlich mal wieder ein bisschen um mich. Ich persönlich mag es eigentlich überhaupt nicht nach so langer Abstinenz (vom bloggen) dann so einen Klumpen vorgesetzt zu bekommen, aber vielleicht komme ich ja so über den Stillstand des Blogs weg und hau mal wieder öfter in die Tasten. Genug aber hier des Metageschwafels.

Der Zivildienst läuft nach wie vor ziemlich gut! Die Bezahlung ist immer noch bescheiden, aber die Tätigkeit macht Spaß, man hilft den Leuten wirklich enorm und das An-der-fischen-Luft-sein ist mir immer noch nicht zu viel. Gutes Training und so.

Warum nur so wenig Fotos die letzte Zeit? Geht das etwa einher mit dem bloggen? Fühlt sich fast ein wenig so an, aber meine Freizeitaktivitäten scheinen auch Schwankungen zu unterliegen. Die letzten Fotos die ich geschossen habe waren allesamt analog.

Da ich nun keine Lust habe die teuren Filme zu verschwenden dauert’s eben mindestens bis zur nächsten Entwicklung bis es ein paar frische Bilder gibt (ein paar in Farbe sind zwar noch da, aber ich bin unterm Strich nicht wirklich begeistert).

Kraniche könnte man auch wieder mal falten! Ohnehin hätte das Blog mal wieder ein bisschen Liebe verdient. Wenn ich mir jetzt aber anschaue was ich noch alles so zu tun hab! Gut, gut, keine Ausrede, einfach nur eine Tatsache. Ja, doch, ich glaube das eine oder andere werd’ ich mal wieder machen, da gibt’s doch das eine oder andere.

So, gute 400 Wörter sind es dann geworden und es sollen nicht die letzten gewesen sein. Ab jetzt wieder mehr sinnloses Gebrabbel! Whee!