Monatsarchiv für May 2008

 
 

Wieder fast vergessen

Aber die Routine kommt schon noch wieder.

Okay, ja, ich hab’s mit den Fotos mal wieder verpennt, aber ich hatte wirklich viel zu tun, unter anderem für das “Fotoshop”-Projekt. Leider hat sich herausgestellt, dass wir nicht auf der Straße verkaufen dürfen. Man riet uns allerdings einfach mal Privatleute zu fragen ob wir auf deren Grundstück verkaufen dürften.

Zum einen war da die Sparkasse (zu der uns geraten wurde!), die uns sagte sie würden vielleicht etwas aushängen – Telefonnummer bekommen, da können wir uns melden. Ehrlich gesagt glaube ich allerdings nicht wirklich daran, dass eine Sparkasse der richtige Ort ist Poster zu verkaufen.

Als nächstes wäre da Karstadt gewesen – die waren aber absolut nicht zu haben, machen die halt nicht. Gut, kann man nachvollziehen. Manche Läden haben wir natürlich auch direkt übersprungen – H&M braucht sicher keine Poster von uns.

Dann komme ich zu dem “erfolgversprechendsten” Ort, obwohl es noch eine mehr oder weniger “Absage” gab – aber die war als solche lustig, deswegen nach dem kommenden Absatz.

Die Arkaden! Ja, tatsächlich die Arkaden in Münster. Nachdem wir einfach reingelaufen sind und fotografierten sprachen wir einen Sicherheitsmann an (“Achja, ich habe euch doch grade schon fotografieren gesehen!”). Und schwupps saßen wir beim Management.

Die gute Dame war ausgeprochen höflich und zuvorkommend und nachdem ich ihr ein paar Probebilder gegeben hatte bekamen wir ihre Karte mit dem Versprechen, wenn wir uns melden würden kämen wir bestimmt zu einer Übereinkunft – auch… emm… preislich. Leider kann ich dazu hier nicht mehr sagen, sonst gibt das noch Ärger.

Alles in allem gibt es also schon mal einige Hürden zu überwinden – aber wir hängen uns einfach rein und dann schaffen wir das auch! Orte die uns sonst noch offenstehen sind z.B. der Dom und der Platz davor und natürlich Flohmärkte – wir werden sehen!

Jetzt noch eben der Teil den ich als witzig erachte… Wir waren unter anderem auch im Münstershop dort trug sich in etwa das zu (dazu sei anzumerken, dass die nette junge Dame hinter der Kasse von meinem Kollegen mit dem Kommentar “Der würde ich nicht nur Poster verkaufen” umschrieben wurde – die schönen Schwedinnen ließen grüßen):

Ich: Eeeh, hallo, ich wollte nur mal schnell nachgefragt haben ob sie vielleicht Interesse daran hätten Posterfotografien in Kommision zu nehmen?

Sie: Eeeh, ich arbeite hier nur

Ich: Hab ich mir gedacht.

Sie: Aber wenn ihr mir eure Nummern gebt, reiche ich die Nummern gerne an den Chef weiter.

Ich lehnte ab und ließ mir die Nummer des Chefs geben. Es kam mir erst später in den Sinn, dass ich nach meine Nummer gefragt wurde… Okay, ja… Da kann man eindeutig zu viel reininterpretieren *hüstel*.

So, genug, gleich ein erstes Foto – ich muss halt auch mal loslegen!

Update: Wohl doch mal wieder keine Fotos *brodel* – dieser Server macht mich noch fertig!

FFSPF

Lies Titel als: For Fucks Sake – Photos Finally! Ich hab convert endlich zum laufen gebracht, es war ein harter, harter, eiskalter, blutiger Kampf der einige Hackerei erfordert hat (man sollte keine Sourcecodeschnipsel auskommentieren müssen), aber was interessiert mich das noch, jetzt, da ich eeeeendlich Bilder hochladen kann und es so läuft wie es immer angedacht war!

Bald gibt es Bilder! Frohlocket! LOS! FROHLOCKET!

Ansonsten habe ich den Text “über den Autor” angepasst, der “Über”-Text auf der rechten Seite existiert jetzt. Bleiben noch eine Fotoübersichtsseite, Pingseiten, endlich Erreichbarkeit unter tikurion.net, WYSIWYG-Commetns, Projektseiten… Ja, da fehlt nochn bisschen, macht aber nix ;).

Was Philosophisches (Gott und das Glück)

Mich ereilte gestern die Bitte doch mal wieder was “philosophisches” zu schreiben, ich könne das ja angeblich. Leider muss ich sagen, dass ich keine Ahnung habe, was der betreffende Mensch damit sagen wollte, deswegen versuche ich mich einfach mal seit längerem wieder an dem, was ich sonst mal als “Geschwafel” bezeichne.

“Gott ist tot” – Nietzsche

“Nietzsche ist tot” – Gott

Wer kennt sie nicht, die spaßhafte Aufgabelung des berühmten Zitats von Friedrich Nietzsche. Ich erhielt Gott als thematischen Anstoß – wenn dir das nicht reicht appo, such nach Philosophieblogs ;P.

Wie also fange ich dabei an? Am liebsten führe ich da Blaise Pascal ins Feld. Er schrieb einst einen eindrucksvollen “Gottesbeweis”, der nicht die wirklich die Existenz Gottes beweist, aber durch logische Schlüsse eigentlich dazu führt, dass man an Gott glaub muss, es sei denn man sucht ein schlechtes Leben.

Ich gehe dabei erstmal davon aus, dass der werte Leser wenigstens für Logik empfänglich ist! Ich selbst bin mir ob meiner Position in Sachen Glauben nicht ganz sicher. Falls Gott existiert ist es für mich allerdings so oder so kein Mann mit Rauschebart, oder überhaupt nur ein Wesen! Es ist vielmehr die Idee des Transzendenten.

Der “Beweis” wird von Pascal durch zwei Gesprächspartner geführt. Ein Atheist unterhält sich mit einem Gläubigen. Zunächst werden dabei die Fronten geklärt. Beide akzeptieren und stimmen darin überein, dass man die Existenz Gottes nicht beweisen kann. Was für den Atheisten nun ein Grund ist nicht zu glauben (“Warum sollte ich an etwas glauben, was ich nicht beweisen kann?”) leitet der Gläubige daraus ab, dass wir trotzdem keinen anderen Weg haben als zu glauben: Er schließt eine Wette ab.

Wenn Gott existiert und die Wettenden ihn im Tod begegnen hat der Glaubende eindeutig gewonnen – der Atheist “verloren”; jedoch nicht wirklich! Auch für ihn gibt es das Leben nach dem Tod in Gottes Reich. “Gewinnt” jedoch der Atheist so verlieren beide, denn er kann seinen “Gewinn” wohl kaum auskosten. Der Gläubige jedoch hat sich in seinem Leben nichts vergeben, im Gegenteil, er hat die Hoffnung zu Lebzeiten gewonnen und Hoffnung kann mächtig sein!

So schließt der glaubende Mensch: Ich habe kaum eine andere Wahl zu glauben, denn was für ein Leben ist es in dem Wissen zu sein, dass nichts mehr kommt? Und vor allem: Was vergebe ich mir, wenn ich während meines Lebens glaube? Enttäuscht werden kann ich wohl kaum!

So viel zu Pascal. So schlüssig und sinnvoll all das erscheint reicht es mir offensichtlich nicht aus sofort zum Gläubigen zu werden. Glaube ist ohnehin ein unfassbar unwegbares Terrain. Zu schnell tritt man irgendjemandem auf die Füße und dann geht es schnell rund. Ich möchte nicht sagen, dass das eine oder das andere richtig ist – ich denke das steht niemandem zu – aber ein paar Fakten sind klar:

Heutzutage bastelt sich jeder im Grunde genommen seine eigene Religion zusammen. Aus den Fetzen aller möglichen Traditionen und Vorstellungen ergeben sich so immer internationalere Glaubensrichtungen. Klar geht das stark in Richtung Multikulturalismus und auch der wurde sicher schon an anderer Stelle ausgiebig genug abgedeckt.

Wie aber kommt es nun, dass z.B. eben trotz Pascal so viele Menschen an ihrem Atheismus festhalten, ja, teilwese auch aussagen ohne Glauben völlig glücklich zu sein? An dieser Stelle noch mal: Ich glaube auch nicht an die klassische Kirchendoktrin! Ich war seit mehreren Jahren nicht mehr in einer Kirche und das Vater Unser kriege ich nur mit Mühe auf die Reihe und ich bin deswegen doch auch kein Unmensch.

Ich denke, dass die heutige Übersättigung an Ablenkungen und Komfort für vieles davon verantwortlich ist. So sehr das jetzt auch klingen mag als suche ich einen “Verantwortlichen”, so meine ich das nicht so. Nicht zuletzt heißt es ja auch, die Menschen würden sich dann der Religion zuwenden wenn es ihnen schlecht geht.

Das erinnert natürlich direkt an Marx und Feuerbach; Gott als Droge des Volkes für sich selbst, bzw. als beruhigende Wunschvorstellung. Der Mensch mache sich selbst etwas vor. Und ich stimme zu, die Existenz Gottes im Menschen beweisen zu wollen. Ich finde es absolut lächerlich zu glauben, dass der Mensch in der Natur aus irgendeinem Grund einen höheren Stellenwert haben sollte!

Das heißt nicht, dass es keine Gesellschaft geben sollte, oder das ein Menschenleben nicht mehr wert wäre als das einer Ameise zum Beispiel, aber dass es für das Universum einfach keine Rolle spielt. Für uns schon, das ist ganz klar, aber wir sollten nicht denken, dass wir ja etwas so besonderes sind – jedenfalls biologisch nicht.

Der Mensch besteht aber nunmal eben nicht nur aus Biologie, sondern eben auch aus seiner Psyche (die nnatürlich im eigentlichen auch wieder biologisch ist). Ich würde mich nie davon freisprechen nicht irgendwann mal zu sagen, dass ich an Gott glaube – Glaube als Droge kann sehr wirksam sein!

Der Mensch sucht die Religion nicht umsonst als Halt. Sie stabilisiert wenn nichts anderes da ist. Um zum Ausgangspunkt zurück zu kommen und Nietzsche zu gebrauchen: Wenn wir Gott “umgebracht” haben, ihn für uns verdrängt haben und das irgendwann realisieren sollten, dann stehen wir eigentlich von einem ziemlich erdrückenden schwarzen Loch, wir trudeln haltlos durch ein Universum dessen Sinn wir nicht sehen.

Déscartes füllt das Loch mit Gott, viele andere taten und tun das Gleiche. Heute nehmen wir uns eben andere Dinge. Ein Mensch der immer nur darüber reflektiert ob er vor der Sinnlosigkeit steht oder nicht, geht in meinen Augen relativ schnell ein.

Warum ich das ganze erzähle? Nun, zum einen weil ich darum gebeten wurde und den Anstoß mit Gott bekommen habe, zum anderen aber, weil es eine schöne Parallele erlaubt:

Ich bin in letzter Zeit viel öfter rausgegangen als sonst. Teils gezwungermaßen, aber mehr und mehr auf freiwilliger Basis. Zu einem großen Teil liegt das daran, dass ich aufgehört habe über die eigentliche Handlung und ihre Folgen nachzudenken, sondern es einfach zu tun.

Einerseits ist das natürlich nicht schlecht – mal unter Leute zu kommen, zugegebenermaßen Spaß zu haben, etc.. Doch auf der anderen Seite denke ich eben manchmal, ob ich mich nicht so auch der Droge des Vergnügens hingebe. Wie hieß es doch gleich bei Mill: Lieber ein unzufriedener Sokrates als ein glückliches Schwein. Werde ich also zum Schwein, oder hat der Sokrates nur ein bisschen Glück auf der Straße gefunden?

Fotoshop?

Tja, es ist wirklich ungewohnt wieder zu schreiben, aber irgendwie tut es auch ein bisschen gut. Ich muss allerdings zugeben, dass ich heute nur per Zufall dran gedacht habe, das Schreiben ist mir noch nicht wieder in Fleisch und Blut übergegangen, aber ich hab’ dran gedacht, ergo ist alles gut.

Bilder gibt es immer noch nicht, was mich mittlerweile doch schon ein wenig ärgert. Ich werde jetzt hier nichts über die Service-Qualität meines Webspaceanbieter verlieren, wer weiß ob die das nicht vielleicht lesen (Paranoid? Wer – ich?!), aber ich hab’ halt keinen Zugriff auf ImageMagicks convert… Ergo erstmal keine Bilder bis das von deren Seite gefixt wird.

Wordpress feiert heute seinen fünften Geburtstag wie mir gerade mitgeteilt wurde. 5 Jahre bin ich noch nicht dabei, es sind “gerade mal” gute zweieinhalb Jahre die ich mit dem bloggen dabei bin und das am Anfang ja noch mit Serendipity – Happy Birthday Wordpress also!

Nun noch fix zum spannenden Teil, der sich über die kommenden Tage / Wochen (hier wird die Grenze der Vorraussehbarkeit überschritten) / Monate / Jahre / Jahrzehnte ziehen könnte: Ich werde vermutlich zusammen mit einem Kumpel meine Fotos verkaufen!

Genauer genommen werden wir natürlich unsere Bilder verkaufen, denn auch er ist leidenschaftlicher Fotograf. Ich hoffe ja, dass ihr mich nie angelogen habt, als ihr sagtet, meine Bilder könne man auch glatt verkaufen, denn auf die Nase fallen wollen wir damit nicht ;).

Anfänglich wollen wir es eigentlich mit Münsterfotografie versuchen – die kommt bei den Touristen bestimmt ganz gut an, so denken wir uns jedenfalls. Ja, danke, wir wissen, dass es da schon reichlich von gibt, aber wir werden mal versuchen, dass in einem etwas anderen Stil zu machen. Vermutlich bieten wir dann auch noch Postkarten oder so an, wir werden sehen.

Jedenfalls erfordert das natürlich einen Haufen Planung und da sind wir eben grade mitten im Geschehen. Der Kumpel kümmert sich im Moment ums Gewerbliche (so’n Stellplatz muss man halt auch irgendwie bekommen und bezahlen) und ich um’s technische. Ich bin schon schrecklich verlockt einen kleinen Webshop aufzusetzen, halte mich aber nochmal so grade zurück. Die Zustimmung, dass Franke & Franke uns wahrscheinlich sponsort ist natürlich ein ziemlicher Motivationsschub gewesen. Ihr werdet von Neuem erfahren!

Abiergebnisse & immer noch keine Fotos

So, mein Abi hab ich (erstmal jedenfalls) in der Tasche. Mit einem Schnitt von 2,5 bin ich schon zufrieden, vor allem da er ja errechnet bei 2,6 lag, ich also besser bin als gedacht – whee.

Allerdings bin ich Moment irgendwie schrecklich müde und freue mich seltsamerweise auch nicht so wie es vielleicht angemessen wäre…

Es fehlen mir 8 Punkte um einen NC von 2,4 zu bekommen – ich bin in Englisch schriftlich mit nur 7 Punkten rausgekommen und überlege somit ob ich mich nicht noch freiwillig für eine mündliche Prüfung entscheiden soll – ich müsste 11 Punkte, also eine glatte 2 abliefern. Ich denke zwar, dass das durchaus machbar wäre, aber ich weiß nicht, ob ich mir den Stress wirklich noch antun möchte.

Auf der anderen Seite hat jemand schon bemerkt, dass es immer noch keine Bilder gibt. Warum? Och naja, wie sag ich das jetzt am besten… Ich habe das Blog ja vor der Veröffentlichung ausgiebig getestet, natürlich auch das hochladen von Bildern und so weiter… Auf meinem Server jedenfalls. Dass das auf Server-Drome wohl nicht so einfach gehen könnte, daran habe ich nicht gedacht – es erschien mir aber auch einfach zu unwahrscheinlich!

Bis ich also rausgefunden habe wie ich meine Probleme diesbezüglich lösen kann (muss vermutlich GD statt ImageMagick benutzen) werdet ihr noch auf Bilder verzichten müssen. Bis dahin habe ich dann aber vielleicht auch eine funktionierende Foto-Übersichtsseite… Wenn alles glatt geht eben.