Monatsarchiv für November 2007

 
 

Aller, aller, aller!

D’accord, je me dépêche déjà! Uh… Ich hoffe das war halbweg richtig (Hallo Herr Ossege). Wo ich grade schon bei den Lehrern bin: Mein Blog hat mal wieder eine Element verschärfter Beobachtung hinzugewonnen, genauer gesagt einen weiblichen Lehrkörper (Hallo Frau Nottenkämper).

Warum ich das tue? Vielleicht bedarf es meinerseits einfach mal wieder ein bisschen Nervenkitzel… Oder vielleicht versuche ich meinem Gehirn auch nur ein bisschen mehr Herausforderung anzulasten, schließlich muss ich jetzt wieder mal mehr darauf achten was ich hier so veröffentliche…

Dumm? Ja, gut möglich, aber was soll’s. Im schlimmsten Falle muss ich ein halbes Jahr mit Lehrkräften auskommen die mich in Grund und Boden jagen möchten (unangespitzt), oder ich nehme Reißaus von diesem Blog und verkrieche mich wieder dahin wo ich herkam (Blogtechnisch): Ins Nichts.

Bitte, Frau Nottenkämper (wenn ich das noch ein, zwei Mal erwähnen dürften einige Google-Suchergebnisse hier hin verweisen…) bekommen sie jetzt keinen falschen Eindruck, ich ziehe hier ja nicht ständig über meine Lehrer her… Das übernehmen meine Kommentatoren für mich.

So, da ich jetzt schon weiß, dass ich Kommentare der Art “Du bist so unglaublich selten dämlich” bekommen werde spar ich mir hier weitere Ausführungen und komme fix zu dem was ich eigentlich alles so berichtet haben wollte. Ja, das ist dann der ganze unspannende Krempel.

Klausur wiederbekommen. Deutsch. 3-. Ich glaube ich fange wieder an nur noch einfache Sätze zu schreiben. Fühle mich mal wieder dumm. Kann nicht formulieren, heißt es. Meine Sprache weise etliche Fehler auf. Meine Gedanken seien falsch. Schade also, dass ich in letzter Zeit mal wieder gedichtet habe.

Mal im Ernst, ich könnte hier nun wahrlich auf die weiteren Umstände und meine Gefühlslage diesbezüglich eingehen, aber nach dem Titel und den ersten paar Worten dürfte dem geneigten Leser klar sein, dass ich im Moment nicht gar schrecklich viel Zeit habe mich hier auszulassen (Sport als Stichwort).

Des Weiteren darf ich noch eine Folie für den Englischunterricht vorbereiten und hier und da noch ein paar Dinge anpacken. Okay… Der Worte seien an dieser Stelle genug gewechselt. Hier habt ihr noch das Machwerk das ich oben angesprochen habe. Sonderlich zufrieden bin ich damit nicht, aber irgendwie muss man ja mal was veröffentlichen… Ich kenn meine Gedichte ja…

Wo noch keine Flocken fliegen,
da fliegt dennoch die Zeit.
Kein Schnee bleibt somit liegen,
bin eh noch nicht bereit.

Soll’n Lebkuchen in Regalen
liegen bleiben wo sie sind.
Weinachten nach den Zahlen -
Zeit des Christenkind.

Stille Nach ist fein.
Besinnlichkeit? Gern.
Doch jetzt schon? Hm… Nein.
Die Stimmung halt fern!

Doch schnell wird es geh’n.
“Last Christmas” zu hör’n,
roter Dickbauch zu seh’n,
Konsumsegeltörn.

Und dann grinse ich mit,
seh’ die Lichter erglüh’n.
Steiger deren Profit -
“Mag die Liebe erblüh’n

Zum Andern und Eigen!”
Doch wenn das Fühlen gewahr -
Innendrin (noch) nur Schweigen,
sei das Fest noch so nah?

Wie schön kann’s dann werden,
als aufgezwungene Zeit,
das “Schönste Fest hier auf Erden”?
Ich mach mich wohl besser bereit…

Schäbiger Tag?

Nun, der Tag heute war irgendwie verkorkst. In den ersten beiden Stunden wurde ein wenig halbherzig gearbeitet, da ohne Aufsicht, aber Arbeitsauftrag. Darauf folgten 2 Stunden Chemie (wüäch), wieder eine Freistunde, die Wahl unseres Abimottos (s.u.) und eine Stunde Deutsch. Gerne hätte ich mir das erspart.

Zum Abimotto also. Danke, ich weiß dass es (nach einer vollkommen schwachsinnigen Abstimmung) hieß wir wollten das Motto so lange wie möglich geheim halten, aber mal ganz im Ernst: Als wenn das klappen würde. Außerdem, wer liest das hier schon. Also, das Motto wurde mit 50% der Stimmen (die beiden anderen Varianten erhielten -wer hät’s gedacht – je 25%) auf “ABIpositas – Die fetten Jahre sind vorbei” festgelegt.

Meine Meinung? Ach die tut doch nichts zur Sache, mal ganz ab davon, dass sie nichts ändern würde. Außerdem denke ich, dass ihr da schon ne recht gute Vorstellung habt was ich davon halte. Nun ja, was will man machen. Besser als “KanABIs – Mit der Schultüte fängt’s an” (oder so) ist es… wobei… Ach, die sind alle scheiße.

So, genug genörgelt. Kommen wir zu etwas erfreulicherem, denn trotz der oben angesprochenen Verkorkstheit des Vormittages lief danach eigentlich alles recht gut. Die neue Folge Heroes ist klasse, auch wenn es spannungsbogenbedingt im Moment alles andere als ruhig zugeht. Gut, wär ja auch langweilig, wenn alles nur dahinschleichen würde.

Auch ein funktionierender Mailserver auf Keiko nährt sich seiner Vollendung… Gut, das ist jetzt noch maßlos übertrieben, aber ein ordentliches Webmin-Plugin mit Postfix macht sich besser als Apache James mit keinem Schimmer. Ich bin da einfach mal zuversichtlich, dass das in absehbarer Zeit was wird.

Morgen werde ich zum ersten Mal in meinem bewussten Leben mit jemandem zusammen für eine Klausur lernen (für eine Klausur die ich schreibe, Rabanus). Ich bin doch mal sehr gespannt, ob ich etwas in meinen Schädel bekomme, das dafür sorgen wird, dass meine letzte Mathe-Klausur keine 0 Punkte einbringen (oder eben nicht einbringen).

So, bevor ich hier wieder abschweife lass ich’s für heute bleiben. Was sonst.

Quasi nur das Rätsel

Fiel mir mal gestern Abend wieder ein… Hey, klar, das soll keine Regel werden und so, aber hier habt ihr halt eins XD.

Leute, so macht das doch keinen Spaß!

Heute führe ich euch aus, auf einen kleinen Exodus eines geplagten Spielers.

Ich bin leidensfähig was Spiele und deren Performance angeht. Ja, ich weiß, man wirft mir vor ich würde bei fast jedem Spiel sagen “das ruckelt”, aber es ist oft einfach so! Nun kann ich damit in vielen Fällen aber leben. Akutestes Beispiel: Icewind Dale. Es ruckelt und stockt bei mehr als einem Gegner merklich und wenn ein Gruppenmitglied stirbt hängt der Client für ein paar gute Sekunden.

Das bezieht sich natürlich auf den alten Laptop auf dem das ganze läuft (Toshiba, Pentium III 650 MHz, 128 MB RAM, Festplatte winzig, daher Bezug der Inhalte aus dem Netzwerk). Auf meinem Hauptrechner sieht das ganze natürlich anders aus: Dort läuft es durchgehend flüssig.

Als ich meinen PC heute morgen angemacht habe dachte ich mir “Ach komm, du warst schon so lange nicht mehr unter Windows, du könntest auch mal wieder ne Runde zocken”. Ich also bei GRUB (dem Bootmanager) Windows XP ausgewählt, gestartet und… aufgehangen. Ach, Freuden der Windowsbenutzung.

Nach einem Reset (mir sonst als Knopf quasi unbekannt) lud das System dann einigermaßen. Einigermaßen heißt hier mit 3 Meldungen die ungefähr so viel Informationswert haben wie ein Kieselstein in einem Flussbett. Gut, das kenne ich ja schon, also fix an die Arbeit und schauen was es so für feine Demos gibt die man mal anspielen könnte:

Legend: Hand of God, Timeshift, Crysis, Need for Speed: Pro Street Racer und Call of Duty 4: Modern Warfare. Hm, allesamt sehr verlockend, also auf auf! Als Linuxbenutzer ist man schnelle Downloadserver gewöhnt: Die Universitäten haben fixe Anbindungen, Sourceforge stellt Server ans Netz über deren Geschwindigkeit wir nun wirklich nicht reden müssen.

Gamershell? Man darf froh sein wenn man 200 kb/s erhält. Gut, heute hatte ich einmal Glück und 3 der Downloads waren ziemlich fix und so konnte ich dann auch nach “nur” ca. 1 Stunde anfangen… zu installieren. Warum sollte man Installer schaffen die halbwegs intelligent sind? Nein nein, das wäre ja viel zu langweilig.

Man lädt eine zip-Datei herunter (Downloadgröße auf Festplatte = 1) entpackt diese (Größe = 2x) und findet darin eine ausführbare Datei. Startet man diese entpackt es die Installtionsdateien (Größe = 3x) woraufhin die Installation dann endlich startet und das eigentliche Spiel auf die Platte übertragen wird (Größe = 4x). Habe ich also einen Download von 1,4 GB (CoD) belegt das Spiel zu diesem Zeitpunkt über 5,5 GB auf meiner Platte.

Nun ist es ja nicht so, dass ich zu wenig Speicherplatz hätte, aber es trotzdem enorm unsinnig! Eine Doppelung des benötigten Platzes würde vollkommen ausreichen, so aber ist man gezwungen hinter der Demo auch noch in mehreren Schritten aufzuräumen. Hatte ich diesen Schritt endlich hinter mich gebracht dachte ich, dass es endlich losgehen kann.

Pah, wär ja noch schöner! Nein, es sieht ganz so aus als wenn entweder ganz gehörig was mit meinem PC nicht in Ordnung ist, oder der Rechner einfach zu schlecht ist um die Speile angemessen zu bewältigen. Erstmal die relevanten Komponenten: AMD Athlon X2 3800+ (Dualcore), Geforce 7900GT (256 MB), 2GB RAM. Das war vor ein paar Monaten noch was!

Jetzt offensichtlich nicht mehr. Woran ich das festmache? Oh, ich weiß nicht, vielleicht daran, dass NfS bei einer Auflösung von 640×480 und den niedrigsten Details immer noch nicht komplett glatt läuft? Oder das gleiche für CoD gilt? Was soll das? Wenn ich mich recht entsinne sollten Entwickler doch dafür sorgen, dass ihr Spiel auf vielen Rechnern läuft, oder?

Es kann doch einfach nicht sein, dass mein Rechner schon zu alt für solche Spiele ist! Klar ist das keine DirectX 10 Grafikkarte und die CPU ist nicht gerade ein Feuerwerk an Rechenleistung, aber verdammt nochmal das müsste doch reichen! Mache ich etwas flasch? Gedankentechnisch?

Klar, der Gamestar 12/07 hat da n gutes Angebot: 500 Euro für einen 5600 Dualcore, ne 512 MB DX10 Grafikkarte und noch anderem Geschnörkel. Klasse Angebot, aber ich seh’s einfach nicht ein das Geld dafür zu opfern. Sagt mir nicht mein PC sei zu überladen oder sowas, die Windowsinstallation ist schon getweakt und alles… Ach, egal.

Ich habe mich also auch so ein wenig durchgebissen. Das interessante ist, dass Call of Duty keinen Unterschied zu machen scheint ob ich alle Details auf Anschlag gedreht habe, oder es zu einer Pixelmasse verkommen lasse. Es ist gut, ja. Es ist atmosphärisch, ja. Und doch überschattet das Ruckeln das Erlebnis.

Wie dem auch sei. Unterm Strich würde ich offensichtlich gerne spielen, aber die Bedingungen scheinen es mir zu verwehren. Warten wir, bis die Hardwarepreise weiter sinken, dann hol ich mir vielleicht für 50 Euro einen 8 GHz Quadcore und kann endlich Crysis auf 320×240 und Billinearem Filtering spielen.

W00t!

Okay, so viele schöne Dinge über die ich mich freuen kann und die einfach klasse sind. Fangen wir also direkt mal an!

Zunächst die am Mittwoch geschriebene Klausur im Fach Philosophie: 15 Punkte!!!1drölf XD. Okay… Also… 15 Punkte… Das passiert mir damit glaube ich zum zweiten, oder dritten Mal in meinem Leben. Interessanterweise freue ich mich aber nicht so wie ich das vielleicht könnte.

Das liegt nun zum einen sicher daran, dass ich selten wirklich überschwängliche Freude an den Tag lege, zum anderen aber auch, dass es… unerwartet kam – mich geradezu traf. Meine Reaktion als es hieß ich sei besser als Theresa (einzige die neben mir geschrieben hatte) kauerte ich mich erstmal mit Armen über dem Kopf auf den Boden. Seltsam? Fürwahr!

Als Kommentar unter den knapp 10 Spalten fand sich ein “Hervorragend!” gefolgt von einer “1+” und der kalligrafisch anspruchsvollen Signatur unseres werten Herrn Lehrers. Wie kann man sich über sowas nicht wirklich freuen… Was versperrt mir den Weg zur richtigen Freude?

Gut, lassen wir das mal so stehen, wie hieß es dann doch noch so passend von der oben erwähnten Bewohnerin Theras: “Stell dir vor, das sind Punkte für’s Abitur! Das ist guuuut!” *Schulterzuck* Wird schon stimmen XD.

Also, Thema Nummer 2: Wochenende! Yay! Irgendwie waren die letzten Wochen ziemlich anstrengend. Gut, das kann ich jetzt eigentlich fast immer behaupten, aber gefühlsmäßig waren sie halt stressiger als das was man sonst so mitmacht. Von daher kommt das Wochenende sehr gelegen.

Mal ab davon, dass die Zeit mal wieder fliegen wird und ich allein morgen Abend denken werde “Du hast mal wieder kaum was erreicht, aber der Tag ist rum – Glückwunsch” werde ich vermutlich eine Menge Spaß haben. Wenn sich jemand zufällig mit XMPP, HTTP-Polling, Openfire, JWChat sowie lighttpd dessen mod_magnet und Lua (Multiviews-Script!) – das alles nach Möglichkeit ohne Punjab – auskennt möge er (oder sie) bitte hervortreten, danke schön.

Punkt Nummer drei ist eigentlich nur ein Zitat, dass ich aber so unglaublich gut, dass ich es nachdem ich es hier veröffentlicht habe einfach mal in die zufälligen Zitate oben im Header aufnehmen werde (Nachtrag: Doch nicht getan):

Wenn Gott gewollt hätte dass wir mit 250 durch die Steppe rasen, hätte er uns nen V8 in den Bauch gepflanzt und Leopoldo Pirelli mehr Kinder beschert.

    ~ Henning

Mag es geklaut und wiederverwendet sein wie es will, aber ich werde ihn mir merken und einfach mal ausprobieren wenn mich mal wieder jemand fragt warum ich keinen Führerschein mache.

Drei Punkte also die fast wie ein Garant für ein gelungenes, entspannendes Wochenende stehen. Bleibt also nur zu hoffen, dass das so klappt wie ich mir das wünsche. So gehet denn nun auch in eure Enden der Woche und genießet sie!