Monatsarchiv für August 2007

 
 

Wochenende (mal wieder)

Okay, also was die Kreativität der Titel angeht liegt das GANZ weit unten, danke, weiß ich. Aber hey, was interessiert euch der Titel, oder? “Inahlt, Inhalt!” höre ich euch schreien. “Ja,” sage ich beschwichtigend “ganz ruhig, ich werd’ mal sehen was ich tun kann”. Legen wir also los:

Heute war in den ersten vier Stunden Konzentration ob Englisch-LK-Klausur angesagt. Ich hatte mir am vorigen (sprich gestrigen) Abend extra einen Wecker gestellt, nur um heute früh genug wach zu werden um noch ein bisschen zu lernen, denn ich hatte gestern Sport und war viel zu kaputt um noch was zu lernen.

Ich also munter aufgestanden, Zusammenfassungen gelesen (meiner Meinung nach sehr gute – auf Sparknotes.com), fertig gemacht und losgestiefelt. Natürlich wie immer “viel zu früh”, also einen Moment vor verschlossenen Toren gestanden und dann ab aufn Schulhof, Stilmittel angucken.

Die Klausur ging dank mittelmäßiger Vorbereitung erstaunlich glatt, mit 1351 Wörtern liegt sie jedenfalls Umfangsmäßig recht weit vorne. Wäre es bei 14 weniger nicht NOCH cooler gewesen? Naja, ich hab dann mal davon abgesehen Wörter zu streichen.

Die letzten beiden Stunden waren dann lau: Chemie im Hörsaal… Referate… Spannend. Und naja, Philosophie (oder wie von einem werten Mitschüler [Gruß an dieser Stelle] auch so passend betitelt: Chillosophie) war dann regelrecht eine Farce (eine sehr positive!):

Statt die Aufzeichnung einer philosophischen Diskussion beizuwohnen gab es dann einfach mal ne Runde Wallace & Gromit. Ob das philosophisch war lass ich jetzt mal den Leser entscheiden. Lustig war’s auf alle Fälle. Danke an dieser Stelle an Theresa, die Wallace & Gromit im DVD-Menü gefunden hatte.

Dieses Wochenende dürfte und eine Stern mit dem Titel “Bioshock” stehen. Endlich die Zeit richtig abzutauchen. Vor allem weil Sonntag noch sturmfrei ist. Naja, gut, soweit dazu. Ich verlass euch dann erstmal – bis Sonntag also.

“Den Schock gibt’s für 39€.”

   ”Ah ja, alles klar, danke schön. Wissen Sie zufällig ob’s das in den Arkaden auch zu dem Preis gibt? Ich erreich’ da nämlich keinen.”
   ”Nein, kann ich ihnen nicht sagen, geschweige denn versprechen.”
   ”Müsste doch aber eigentlich, oder?”
   ”Naja, ich hab keinen Zugang auf deren Datenbank, ich kann’s also wirklich nicht sagen.”
   ”Okay, danke nochmal, dann versuch ich’s bei denen nochmal. Wiederhören.”

Ich legte auf und wählte bestimmt zum vierten Mal die Nummer vom Saturn in den Arkaden. Dass Service bei denen nicht besonders groß geschrieben wurde war mir klar, aber dass ich da nach 5 Minuten durchläuten immer noch niemanden am Apparat hatte erschien mir merkwürdig. Auch dieses Mal klingelte es verdächtig lange, dann aber ging jemand ran.

   ”Saturn Münster, was kann ich für Sie tun?”
   ”Ja, hallo. Schön dass man bei ihnen auch mal jemanden erreicht. Ich möchte mal in Erfahrung bringen zu welchem Preis Sie Bioshock für den PC verkaufen.”
   ”44,95€.”
   ”Aha, okay, danke, das war auch schon alles. Wiederhören.”

Ich schüttelte den Kopf. Konnte es wirklich sein, dass zwei Geschäftsstellen desselben Unternehmens in derselben Stadt unterschiedliche Preise für ein Produkt hatten? Nun, ja, ganz offensichtlich war es so. Ohne großes Zögern schnappte ich mir den Busfahrplan, nur um mich darüber aufzuregen, wie die von den Stadtwerken auf die Idee gekommen waren, den einzig nützlichen Teil des Plans, nämlich die Auflistung der Linien nach Haltestellen aus ihm zu entfernen. Schnell waren die bekannten Verbindungen gefunden und ich schnappte mir Jacke sowie Portemonnaie und ging aus dem Haus.

Es war ungewöhnlich für mich nach der Schule noch aus dem Haus zu gehen. Normalerweise verbrachte ich die Stunden bis ich Abends in Bett ging damit, vor dem PC zu sitzen und herumzuhacken. Es gibt aber Anlässe die mich außer Haus treiben. Wie z.B. großartige PC-Spiele. Gute Laune war mir außerdem durchaus zueigen, hatte ich doch gerade erst das Schreiben vom Bundesamt für den Zivildienst bekommen in dem es hieß

   ”Sie sind berechtigt den Kriegsdienst mit der Waffe zu verweigern.”

So ging ich also zügig den Weg zur Bushaltestelle. Nicht lange und es kam eine brauchbare Linie und ich stieg ein. Mir fiel mal wieder auf, dass die Busfahrer einfach nicht auf die Karten blickten die man ihnen entgegenstreckte. Ich dachte an den Tag zurück, an dem ich in den Bus einstieg und einem Fahrer meine leere Brieftasche hinhielt und er es nur mit einem Nicken quittierte. Ich suchte mir einen leeren Platz und fand einen entgegen der Fahrtrichtung. Normalerweise machte es mir nichts aus so zu sitzen. Da ich aber wenig getrunken hatte wurde mir ein wenig schwummerig. Ich trank also einen Schluck und blickte mich, wie man es so in einem Bus tut, um.

Unter anderem fiel mein Blick auf ein schwarzhaariges Mädchen. Ich dachte einen Moment lang nach. Wäre es nicht interessant und doch gleichzeitig seltsam, würde sie mit mir am Bahnhof aussteigen, mit der 15, oder der 16 zur Dreifaltigkeitskirche fahren, den Saturn betreten und Bioshock kaufen? Natürlich tat sie das nicht und als ich am Bahnhof ausstieg war sie auch schon weg. Ich wartete also ein paar Minuten auf die 16 die bald kommen sollte und spielte mit meinem Palm rum.

Die nun folgende, etwas längere Busfahrt ging ebenfalls recht zügig vorbei und alsbald stand ich also im mir wohlbekannten Saturn. Das Regal mit Bioshock war schnell gefunden und das Preisschild sah gut aus: Die prophezeiten 39€ stimmten. Doch was war das? Drei Varianten? Es standen zwei Männer in meinem Alter vor dem Regal und beäugten die Situation.

   ”Sagt mal, wisst ihr welche davon die Collectors Edition ist?”
   ”Öh, hm, keine Ahnung…”

In dem Moment fiel es mir wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen. Die unterste Version war steckte einem dicken Pappkarton samt Sammelfigur.

   ”Schon gut Jungs, wer lesen kann ist klar im Vorteil.”

Ich lächelte und griff ins obere Regal. Die andere Packung war nur für ein Preorder-Event gewesen, für mich also vollkommen nutzlos. Aber warum sollte man auch Peinlichkeiten entgehen, sind doch ne feine Sache. Ich machte mich auf zur Kasse. Dort hatte das Leben natürlich mal wieder zugeschlagen: Ein Mann kämpfte mir der Bezahlung per Geldkarte einer Festplatte. Das hielt verständlicherweise auf. Doch eine andere Kassiererin eilte hinzu und öffnete eine weitere Kasse mit den Worten

   ”Kommen sie doch eben rüber.”

Ich wusste, wenn ich das täte würden die zwei Personen vor mir schneller fertig sein als ich – Murphies Law. Doch eine Frau scherte vor mir nach links zur neu geöffneten Kasse aus. Also stand es 1 zu 3. Ich schlich also auch herüber und verkürzte so auf 2 zu 2. Wie konnte es anders sein: Ich wäre an der anderen Kasse schneller gewesen. Nicht viel schneller, aber ein bisschen halt. Ich grämte mich nicht und verließ frohen Mutes das Geschäft.

Bioshock war in einem Steelbook verpackt. Deswegen stutzte ich auch zunächst ob der Sonderedition. Man sieht halt nicht alle Tage eine gewöhnliche Verkaufsversion einen Spiels in einem Steelbook. Es fühlte sich schwer und wertig an, wie es so in meiner Jackentasche Unterschlupf fand.

Die Verpackung wurde stilecht im Bus Richtung Bahnhof aufgerissen um festzustellen, dass sich tatsächlich eine Anleitung darin befand. Diese litt unter dem Nachteil, das beim Druck wohl was schief gegangen war und eine Textpassagen dadurch nur schwerlich zu entziffern waren. Da ich aber schon die Demo gespielt hatte kannte ich die wichtigen Elemente schon, also stellte das kein Problem dar.

Ich steig schon zwei Haltestellen vorm Bahnhof aus. Warum weiß ich nicht so genau, es machte aber auch keinen Unterschied, da die Linien von dort ebenso gut fuhren wie eben zwei Stationen weiter. Auch hier musste ich mal wieder nicht lange warten. Ach, öffentlicher Nahverkehr sei gepriesen. Aber: Kaum sitze ich im Bus steigen ein paar halbstarke Türken dazu. Ich habe nichts gegen Türken, wirklich nicht. Nur stellte ich mir eine Frage: Warum müssen die das Klischee so bedienen?

   ”Ey, Murad, machsu misch an oda was?”
   ”Ey, isch mach disch nisch an”

Ja, so gehörte sich das.

   ”Ey Alter, achte Mal, wasn hässlicher Bastard da aufer Straße. Der geht bei meiner Mutter immer so in Frisörsalong und so.”
   ”Laber.”
   ”Ey, isch schwör und so!”

Einer von ihnen wurde aber ganz weich als ein eine kleine Katze in einer Tragebox sah.

   ”Ey, isch globsch hol mir ne Katze!”

Eines muss man den Jungs lassen, sie hatten auch durchaus selbstkritischen Humor:

   ”Ey Alter, Gökhan, Erkan, Wasserhahn, ich schwör, alles das gleiche.”

Kurz darauf kam meine Haltestelle. Ich stieg aus, ging über die Ampel und war zuhause. Mit Bioshock. Das Problem war, dass ich totmüde war. Warum genau wusste ich nicht, aber ich legte mich erstmal auf’s Bett. Nach kurzer Konversation mit meiner Mutter stand ich dann auf und schickte mich an meine Erwerbung zu installieren.

Ich musste schmerzlich feststellen, dass Geforce-Karten der 7000er-Generation kein Antialiasing bei gleichzeitigem HDR ermöglichen. Nun gut, also Bioshock ohne AA, kann man überleben.


So in etwa sah also gestern mein Tag aus. Man hätte ich auch so zusammenfassen können: “Hab mir gestern Bioshock gekauft. Oh, und meine Kriegesdienstverweigerung wurde angenommen”.

Und wie war mein Tag heute? Bis zur 5. Stunde recht stressfrei. Wer räumt nicht gerne Bücher um, statt Unterricht zu machen. In Informatik stieg mein Blutdruck ob einiger Problemchen gewaltig, aber hey, das braucht man auch mal.

Hm, ich belass es jetzt mal dabei. Auf Freitag!

Unregelmäßigkeiten

Tja, der Titel sagt im Prinzip schon das Wichtigste aus: Ich hab in letzter Zeit meinen Zwei-Tage-Rhythmus arg vernachlässigt, oder wenigstens seltsam ausgelegt (2 Einträge an einem Tag, einer davon noch Englisch… Hallo?). Woran das liegt kann ich nur auf mehrere Gründe festlegen:

Am Samstag war Cthulhu, daher also seit 8 Uhr morgen bis spät Abend auf und danach nicht mehr so schrecklich viel Lust. Der Sonntag ist irgendwie so an mir vorbeigezogen, ohne dass ich konkret sagen könnte was genau ich getan habe. Freitag war ja sowieso keiner zu erwarten.

Nun, heute ging dann auch schneller vorbei als erwartet. In Informatik schleiche ich nicht mehr so grausam nach, wie ich es in letzter Zeit tat, Bio läuft einigermaßen und Geschichte ist nunmal ein Thema für sich (im positivien Sinne).

Ich darf bekannt geben, dass ich endlich nach langen Jahren des nicht-besitzens endlich auch mal einen USB-Stick habe. 2 GB von Inteso. Was der taugt wird sich im Laufe der Zeit zeigen, aber für 20 Euro ist der Preis einigermaßen okay.

Bemerkenswert ist vielleicht, dass Intenso auf der Verpackung tatsächlich Linux anführt! Ich bin der Meinung, dass das eher selten ist. Auf der Rückseite findet sich der Vermerk “Linux 2.4 or higher”. Na, damit erfülle ich die Vorraussetzung doch!

Welches Dateisystem werde ich benutzen? VFAT, FAT32, EXT? Wenn EXT 2, 3, oder 4? JFS? XFS? ReiserFS? Soll ich aus dem Stick ein RAID machen? Hach, dich Möglichkeiten *hüstel*.

Keiko hat jetzt einen laufenden FTP-Server! Ich werde vermutlich anonymen Lesezugriff erlauben, im Moment allerdings ist nur Zugriff mit Benutzername und Passwort möglich. Wer einen Account möchte darf sich gerne melden. Bei 800+ GB Speicherplatz kann ich ja auch mal teilen ;).

Leider ist die Latenz immer noch recht hoch bevor sie reagiert. Ich habe den Router im Verdacht durch den miesen DHCP-Service den er betreibt gewisse Fehler zu verursachen. Ich setz mich nochmal mit Wireshark dran – dann wird er schon reden >:).

Heute zu Mittag hab ich seit längerem mal wieder richtig zugeschlagen. Ich hatte aber auch richtig Hunger und das war so lecker… Hm… Ich lass das jetzt einfach mal so im Raum stehen.

Tipp für Freunde von Wargames (aber auch solche die sich etwas ernsthafter mit Sicherheit und Hacking auseinandersetzen möchten): http://hackthissite.org

1984 ist zur Hälfte durch, wenn ich die Muse finde dürfte sicht das heute erledigen. Wie gesagt, wenn ich die Lust dazu finde. Lesen ist für mich teils problematisch. Wenn ich einmal im lesen bin ist alles okay, nur der Anfang fällt mir schwer. Computer sind doch mehr meine Heimat.

Wenn ich dann jedes Mal den PC ausmachen “muss” um zu lesen kann das nerven. Ich kann einfach nicht wirklich entspannt lesen, wenn irgendeiner meiner PCs an ist. Ich geh nämlich sonst doch nur dran *seufz*.

So, das war mal wieder ein Eintrag der älteren Sorte. Dafür gibt’s dann ganz sicher in 2 Tagen einen neuen, da bin ich zuversichtlich.

Beware – English: KDE4

May I ask you a question? Aside from this already being a question I will proceed in my intention of asking you: What do you think, when you open a program and it just starts (the way you’re used to)? Well, I assume not much. I accept, that my question is biased (based on what my aim is – namely convincing you of my opinion).

Now, bare with me for another moment: What do you expect a program to do when it starts? The most reasonable answer to me seems “Well, a window opens and… I start using the application. What is all this questioning?” Okay, let me get to the point.

I once saw a video, to which I just can’t find a link anymore – which err… makes this entry pretty much useless – in which a KDE4 devolper stated something like that:

Our new approach to the desktop is to make it more intuitive. Instead of just popping up windows and menus we fade them in. If something just appears, we’d think it’s something magic, something we can’t explain. That is why we made these neat little circles that appear – that is “fade in” – when one hovers over the file.

Now… Does it make a difference whether a window just pops up or fades in? I mean, appearing objects are kinda strange in the real world, aren’t they? I personally think, that something fading in in front of my, would unsettle me a little more (“What the hell’s appearing there?”, “Is it touchable already? Will my hand disappear as well if I touch it while it’s fading?”), than just something that simply appeared out of nowhere (“Could’ve been there before…”, “Huh…”).

All this of course, might just be personal opinion and yeah, the eyecandy is nice and all. So, my point basically is: What kind of an explanation is that? Fading objects are better to grasp? Whatever.

Note: This is no attack in the direction of KDE, the person associated with the quote or anyone else. I myself am a user and great fan of the K Desktop Environment.

Nur ganz fix

Ich habe mich mal dazu “überwunden” heute Abend doch noch was zu schreiben. Wie erwartet betrat ich gegen 18:30 die Wohnung und war wie zu erwarten gut geschafft. Vorher war ich so gegen 15:30 schon einmal zuhause, um schnell was zu essen und freudig festzustellen, dass mein Gameboy-Netzteil endlich angekommen ist.

Also die kurze Entspannungszeit genommen und eine Runde Lufia: The Legend Returns angeworfen. Mal sehen wie lange ich das durchziehe – spaßig ist es aber sicherlich schonmal, auch wenn das niedrige Powerlevel am Anfang ein wenig mühsam ist.

Auf dem Rückweg vom Schulsport bin ich dann einfach mal in eine Kneipe gegangen. Wollt ihr das erstmal auf euch wirken lassen? Gut… … … … *hüstel* … . Fertig? Okay, dann nehme ich euch mal alle Illusionen und kläre euch auf:

Ich habe in der Kneipe nichts getrunken, oder sonstwas. Nein, ich wollte auch nicht ihre Toilette benutzen oder irgendeine andere Dienstleitung von denen in Anspruch nehmen. Viel mehr genau das umgekehrte. Ich habe ihnen angeboten eine Homepage für sie zu gestalten.

Nicht, dass ich das Geld jetzt für einen konkreten Anlass nötig hätte, aber anbieten kann man’s ja mal. Ich hatte schon länger darüber nachgedacht und heute eben einfach mal nachgefragt. Antwort: “Erstmal nein, aber komm nochmal wieder.” Werde ich tun, danke.

Ach ja, zum Thema Sport: Ich glaube, dass ich niemals Kinder bekommen kann. Nicht mehr, jedenfalls, nach dieser Sportstunde. Handbälle können ja schon so reichlich schmerzen. In den passenden Körperregionen entfalten sie aber erst ihr ganzes Potential. Und da einmal ja nicht langst waren es dann einfach zwei Male die ich mich gekrümmt habe. Aber immerhin habe ich einige Tore gehalten, ich warte mal auf die blauen Flecken (an… eh… anderer Stelle).

There you go. See? The end of the film!