Linux, jetzt erst recht (wirklich)!
Na, wie oft hatte ich das schon: Irgendeine Linuxdistribution installiert, globt und dann doch nie wirklich benutzt? Anwort: Zu oft. Es sind immer noch zwei verschiedene Paar Schuhe zu meckern, aber selber noch immer Windows zu benutzen (wohl weißlich dass es nicht so verwerflich ist wie man denken könnte), oder konsequent zu sein und seine “Predigten” umzusetzen.
Was also ist los? Auf der Hannoverfahrt (die vom Montag bis zum Mittwoch dauerte) kaufte ich mir in einem Penny Markt mal wieder eine c’t. Abgesehen davon dass die Zeitrschrift als solche schon gut ist, gab es einen sehr interessanten Hinweis auf einen Test im nächsten Heft rund um die großen Linuxdistributionen Fedora Core 5, (K) Ubuntu 6.06 LTS und Open SuSE 10.1. Schon längere Zeit schwanke ich zwischen den ersten, konnte mich nicht so recht entscheiden und freute mich deswegen sehr auf den Test. Aber: Zuhause angekommen sprach ich mit Rabanus, sein Kommentar: “Ja klar, da nimmst du doch so oder so die dritte.” Also dachte ich mir um Vorurteile zu bedienen und um meine Neugier zu befriedigen: Her mit SuSE 10.1! Gedacht, getan und schwupps war es auf der Platte.
Und es lief! Das war für mich fast schon ein Schock. Von Anfang an lief alles glatt, fast so glatt, dass ich dem Braten immer noch nicht recht trauen mag… Installtion: Auf 1280×1024, mit allem nötigen Drumherum, sogar ein Mountpunkt für die Windowspartition wurde gesetzt – und der Zugriff darauf funktionierte auch sofort. Erster Start: Lüpt. Einfach so! Nicht dass das bei anderen Distris nicht auch schon der Fall gewesen wäre, aber es war immer mit mehr Aufwand verbunden und immer stimmte irgendwas nicht. Aber diesmal fluppte es einfach.
Dann ging es an die eigentlichen Probleme: DVD-Wiedergabe, Instantmessanger, Maus, Surroundsound, Graka-Treiber. Doch, wie könnte es anders sein: Auch das funktionierte größtenteils reibungslos. Klar, ein bisschen Recherche musste mal wieder sein, aber nicht annährend so viel wie nach manch anderer Installtion. Also: Ein flüssiges, stabiles, effizientes, eingerichtetes, laufendes, zufriedenstellendes Ergebnis.
Eigentlich war ich SuSE gegenüber eher negativ eingestellt, was ich nun nicht mehr nachvollziehen kann. Einige mögen sagen: “Ja klar, SuSE, ist doch was für Luschen, da hat man ja nix mehr zu tun, alles viel zu vorgekaut.” Das mag richtig sein und zumindest teilweise stimme ich zu, aber: Dort sehe ich die Zukunft von Linux! Ein freies OS dass benutzerfreundlich ist und läuft. Wahrscheinlich wird Linux in gewissen Bereichen immer hinterherhinken, aber je mehr Nutzer man findet desto besser.
Ich möchte an dieser Stelle einfach mal abbrechen – erstens um mich hinterher nicht schämen zu müssen wenn ich es dann doch wieder links liegen lasse (was ich beim besten Willen nicht hoffen möchte) und zweitens damit ich nicht zu sehr ausschweife usw. Ggf werde ich nachträglich mehr schreiben… Wie immer also XD.












